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Rauchen


Nikotin - die verschwiegene Sucht

Tabakkonsum
Der Konsum von Tabak, meist in Form von Zigaretten, ist eine weltweit verbreitete Gewohnheit. Es ist bewiesen, dass Tabakkonsum eine gesundheitsschädigende Wirkung hat und psychisch wie auch körperlich abhängig macht.

Gift- und Schadstoffe im Tabakrauch
Nikotin, ist das bekannteste, süchtigmachende und starke Nervengift. Es enthält außerdem mehr als 40 andere Elemte die:
- Krebserregende Stoffe
- Schleimhautreizende Substanzen
- Gase, die Sauerstoffaufnahme und – transport vermindern

Bei 20 Zigaretten täglich werden in 20 Jahren
2 kg Teer in den Lungen abgesetzt!


Die Auswirkungen des Tabakrauchens auf Psyche und Körper
Mit jedem Zug an der Zigarette wird mit dem Tabakrauch auch das darin enthaltene Nikotin eingeatmet und gelangt über die Atemwege in das Blut und in wenigen Sekunden ins Gehirn.
Im Gehirn entfaltet das Nikotin seine spezifische Wirkung, welche die Raucher als beruhigend oder belebend empfinden.
Weil diese Droge sowohl eine anregende wie auch beruhigende Wirkung auf die Psyche hat ist es für den Raucher so schwer sich von diesem Suchtmittel zu entfernen.

Die körperlichen Wirkungen von Nikotin
Das Inhalieren von Nikotin führt auch zu direkten Auswirkungen auf Körperorgane.
• der Herzschlag beschleunigt sich
• die Blutgefässe verengen sich und der Blutdruck steigt
• die Durchblutung der Haut nimmt ab und die Temperatur sinkt
• die Atmung wird schneller, aber flacher
• Atembeschwerden
• der Schließmuskel der Speiseröhre erschlafft
• Sodbrennen
• erhöhter Energieumsatz
• der Appetit sinkt und Hungergefühle werden vertrieben
• niedriges Körpergewicht

Raucher gefährden sich und Andere
a) Rauchende Mütter:
• Kinder im Mutterleib rauchen mit
• Untergewicht bei Neugeborenen
• Risikokinder
• Nikotin geht in die Muttermilch über

b) Rauchende Väter:
• schwere Missbildungen bei Kindern z.B. Hasenscharte
• Tod durch Frühgeburt

c) Alle Raucher erfahren:
• Schädigung der Zellatmung mit der Folge von Kindesmißbildungen und Fehlgeburten
• Chronische Vergiftungserscheinungen bei Organen
• Chronische Lungen-Erkrankungen wie Reizhusten, usw.
• Herzinfarkt oder Gehirnschlag
• Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
• Durchblutungsstörungen der Unterschenkelarterien: Raucherbein
• Krebserkrankungen: Lunge, Lippen, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre,
   Magen, Nieren, Gebärmutterhals, usw.
• Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
• Fehlfunktionen der Geschlechtsorgane
• Negative Beeinträchtigung des Nervensystems,
   des Seh- und Hörvermögens und der Geschmacksempfindungen

Rauchen: Eine Mißachtung des Gebots der Nächstenliebe
Wenn ein Raucher in geschlossenen Räumen seine Rauchwolken in die Luft bläst, belästigt und gefährdet er die Menschen in seiner Umgebung, da sie die verunreinigte Luft mit einatmen müssen und so ungewollt zu Passivrauchern werden.

Es ist nie zu spät mit dem Rauchen Schluss zu machen!

Bekenntnis eines “Glimmstengel” Süchtigen
Du (Zigarette) warst mir näher als irgendein Geschöpf.
Du ruhtest in meiner Tasche nahe an meinem Herzen.
Mit meinen Lippen liebkoste ich dich mehr als meine Familie.
Wenn ich erwachte, gingen meine Gedanken nach dir aus
und blieben bei dir den ganzen Tag hindurch.
Ich betete dich an und brachte dir Brandopfer auf deinem Altar.
Während meiner Arbeit ging das Feuer auf deinem Altar nur selten aus.
Deinen Weihrauch zwang ich allen auf,
mit denen ich in Berührung kam.
Ich rief dich mehr zu Hilfe an als meinen Schöpfer,
und ich bezahlte für deinen Trost mehr,
als ich für die Kirche und Wohltätigkeit zahlte.
Ich legte mein Leben für dich auf die Waagschale.
Wenn ich stark rauchte,
setzte ich mich der Gefahr aus, Lungenkrebs zu bekommen,
und verdoppelte die Gefahr des Todes durch einen Herzinfarkt.
Für Gott und Gottesdienst hätte ich ein solches Risiko nicht auf mich genommen.
Auf meinem Körper waren die Kennzeichen
meiner Hingabe an das Nikotin zu sehen:
Meine Fingerspitzen und meine Zähne waren gefärbt.
Wenn ich transpirierte,
empfanden viele den Geruch meines Körpers als widerlich.
Ich war ein Sklave.
Für dich demonstrierte ich vor jedem,
dass mein Wille schwach und mein Gewissen abgestumpft war.
Heute ist das anders,
weil Jesus Christus mich von dir befreit hat.
(Aus: Rauchen – lassen, wollen oder müssen von J. Niggemann)

Das Vergnügen von heute
kann das Leiden von morgen sein!
Liebe dich selbst!
Lass das Rauchen und
fange an zu leben!

Entzugssymptome
• Unruhe
• Emotionale Verstimmung
• Erhöhte Reizbarkeit

Die einzige gesunde Zigarette ist die,
die nicht geraucht wird.



Wo gibt es Hilfe?
Wenn Sie mehr Informationen über Rauchen wünschen oder Hilfe benötigen, dürfen Sie sich an uns beim Sanatorium Eirene wenden.